5 Tipps für „After-Burnout“ – Wie wir unsere Selbstregulierung weiterhin beibehalten und wie wir nicht wieder zurück in alte Muster verfallen

Einmal ein Burnout zu durchleben und aufzuarbeiten, ist schlimm und schwierig genug. Einen Rückfall möchte man selbstverständlicherweise vermeiden.

 

Das können Sie tun, damit es Ihnen gelingt:

1. Achtsamkeit üben

Einen Moment innehalten und nur atmen: Üben Sie sich regelmäßig in der Achtsamkeit.

Einatmen, ausatmen, Gedanken zwar registrieren, aber nicht bewerten. Kurz mal im Jetzt leben. Solche einfachen Achtsamkeitsübungen bewirken, dass sich unser Geist entspannt und angestauter Stress besser abfallen kann. Behalten Sie es als tägliches Ritual bei, sich einen Moment der Stille zu nehmen.

 

2. Momente sammeln

Ein toller Tipp, um sich jeden Tag bewusst zu machen, welche schönen Momente man erlebt, ist folgender: Nehmen Sie einfach ein paar dünne Haargummis (5-10 an der Zahl) und streifen Sie diese über das linke Handgelenk. Immer, wenn Ihnen im Laufe des Tages etwas Schönes widerfährt, wechselt ein Haargummi an das rechte Handgelenk. Am Ende des Tages können Sie sich an die tollen Momente des erlebten Tages erinnern. So schulen Sie Ihr Gehirn, achtsam für das Schöne im Leben zu bleiben.

 

3. Nein sagen

Vielen Menschen fällt es schwer, „Nein” zu sagen. Doch tun Sie das unbedingt öfter!

Es ist schön, dass Sie hilfsbereit sind und anderen Menschen einen Gefallen tun möchten – egal, ob es dabei um Besorgungen und gemeinsam Zeit verbringen geht. Ihre Gesundheit geht vor!

Wenn Ihnen das Treffen mit einem Freund an einem Tag irgendwie zu viel ist, ist das völlig in Ordnung. Ihr Gegenüber wird es verstehen, wenn Sie auch mal Nein sagen.

 

4. Abstand gewinnen

Es wird nach wie vor eine lebenslange Aufgabe bleiben, Privates vom Beruflichen zu trennen. Damit sich Ihre Psyche vom Stress auf der Arbeit erholen kann, ist Freizeit notwendig.

Diese schöpfen Sie nicht aus, wenn Sie nach Feierabend weiter E-Mails über das Handy erreichen. Versuchen Sie bewusst nach der Arbeit auf Freizeit umzuschalten. Manchen gelingt es etwa, in dem immer derselbe Song zum Feierabend gehört wird. Das Gehirn verknüpft dies mit der Zeit und richtet sich auf Entspannung ein. Erschöpfungszustände zeigen sich aber nicht nur in Bezug auf den Job: Auch der Kontakt mit bestimmten Freunden oder Familienmitgliedern kann ermüdend sein. Wenn Sie bemerken, dass Ihnen der Umgang mit gewissen Personen in Ihrem Leben auf Dauer nicht mehr guttut – ziehen Sie einen Schlussstrich oder gehen Sie bewusst auf Abstand.

 

5. Rituale zelebrieren

Meditieren, Sport, wöchentliches Ausgehen mit dem Partner – es gibt viele Rituale, die in Ihren Alltag integriert werden könnten. Finden Sie etwas, was Ihnen guttut und legen Sie das als festen Termin fest. Verschoben wird dieser nicht – basta.